Soforthilfe für Künstler*innen

Aktualisierung der Hilfsmöglichkeiten (Stand: 31. März 2020)

Für Freiberufler*innen und Freischaffende in Sachsen-Anhalt sowie auch als Kleinunternehmer*innen hat die Investitionsbank (IB) die Federführung:

Seit Montag, 30.3.2020, gibt es die Möglichkeit, in jedem Bundesland die Soforthilfe des Bundes zu beantragen:https://www.ib-sachsen-anhalt.de/temp-corona-soforthilfe.html 

Antragsformular: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wirtschaft/Corona-Soforthilfe_Antrag_AN-0-123.pdf 

Erklärung zum Antrag: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wirtschaft/Corona-Soforthilfe_Erklaerung-Kleinbeihilfen_AN-3-010.pdf

Erklärung der Bundesregierung

Berlin, den 23.03.2020. Das Bundeskabinett hat heute ein milliardenschweres Hilfspaket zur Unterstützung von Unternehmen und Solo-Selbständigen beschlossen, das auch für den Kultur- und Medienbereich nutzbar ist. Am Mittwoch soll das Maßnahmenpaket im Deutschen Bundestag zur Abstimmung gestellt werden und am Freitag im Bundesrat. Der Dreiklang an Maßnahmen, Betriebsmittelzuschüsse, Unterstützung bei persönlicher Notlage und Erhöhung der Schutzmaßnahmen, ergänzen die bislang beschlossenen Maßnahmen, wie z.B. der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld. An mittlere und große Unternehmen auch aus der Kultur- und Kreativwirtschaft richten sich Kreditprogramme der KfW sowie ein Wirtschaftsstabilisierungsfonds.

Ziel der Bundesregierung ist es, dass die Hilfen möglichst schnell bei den Antragstellern ankommen.

  1. Betriebsmittelzuschüsse: Kleinunternehmen sowie Solo-Selbständige, das heißt gerade auch Künstlerinnen und Künstler und kleine kulturwirtschaftliche Unternehmen, können Zuschüsse beantragen, wenn sie durch die Corona-Pandemie einen Liquiditätsengpass haben. Solo-Selbständige und Kleinbetriebe mit bis zu 5 Beschäftigten können für die Dauer von drei Monaten einen Betriebsmittelzuschuss von 9.000 Euro beantragen, Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten einen Zuschuss bis zu 15.000 Euro.
  2. Persönliche Lebensverhältnisse: Bei der Grundsicherung (ALG II) gilt für einen befristeten Zeitraum bis September, dass Rücklagen nicht zuerst aufgebraucht werden müssen, bevor die Grundsicherung greift. Auch werden Miete- und Mietnebenkosten ohne weitere Prüfung übernommen. Vielen Kulturschaffenden wird damit dieser Weg der Nothilfe geöffnet.
  3. Erhöhung der Schutzmechanismen: Um Kündigungen von Mieträumen, wie Ateliers, Proberäumen und Clubs, zu vermeiden, soll befristet bis September eine Kündigung aufgrund von Mietschulden nicht möglich sein. Ebenfalls wurden Vorschriften im Insolvenzrecht gelockert.

Darüber hinaus haben verschiedene Bundesländer bereits Hilfsmaßnahmen speziell auch für Solo-Selbständige aus dem Kultur- und Medienbereich angekündigt.

Der Landesmusikrat informiert (23. März 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Kolleginnen und Kollegen, 

die gröbste Not zu lindern, hat das Land Sachsen-Anhalt für Freischaffende eine Soforthilfe eingerichtet. Näheres zur Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, finden Sie  auf der Seite des Landesverwaltungsamtes:
https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/ Im positiven Fall beträgt die Soforthilfe 400 €/Person und Monat und wird zunächst für einen Zeitraum von 2 Monaten gewährt.

Antragsformular

Seitens des Landesmusikrates sind wir für diese schnelle und unbürokratische Umsetzung unserer Bitten dankbar.Darüber hinaus möchte ich auf unsere Facebook-Seite verweisen, wo wir verschiedene weitere Möglichkeiten der Hilfe in dieser Zeit zusammenstellten und sie aktualisieren:

https://de-de.facebook.com/landesmusikrat.san

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