Bericht vom Kulturfrühstück am 1. 7. 2020

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      Axel Schneider
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      Liebe Kolleginnen und Kollegen,

      wir möchten Euch kurz von unserem gestrigen „Kulturfrühstück“ berichten, zu dem wir in Fortsetzung der zurückliegenden Videokonferenzen erstmals wieder leibhaftig zusammengekommen sind.

      Zunächst möchten wir uns noch einmal sehr herzlich bei Frau Stieler-Hinz für Ihren spontanen und für uns völlig überraschenden Besuch zum Kulturfrühstück bedanken.
      Dass sie uns an Ihrem ersten Arbeitstag besucht hat, empfanden wir alle es als ein beeindruckendes Signal und als Ausweis Ihrer Wertschätzung für die freie Kulturszene.
      Nachdem wir uns einander vorgestellt haben und Frau Stieler-Hinz Ihren beruflichen Werdegang schilderte, haben wir uns ausgetauscht über die Bedeutung der Kultur in unserer Stadt, u.a. auch als ein wesentlicher Faktor für die Bildung.

      Interessant war ihr Einblick in die Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit als Kulturhauptstadt-Beauftragte der RUHR.2010.
      Frau Stieler-Hinz bat uns um Verständnis dafür, dass sie sich zunächst einen Überblick verschaffen möchte, bevor es an die konkrete zielgerichtete Projektarbeit gehen könne. Zunächst sei sie in der „Schwammphase“, in der sie alle Informationen aufsauge. Es war ein sehr herzliches Gespräch, geprägt von gegenseitiges Wertschätzung und Neugier.

      Im Anschluss haben wir uns über die künftige Ausrichtung unserer Treffen und die Zielsetzung unseres Zusammenschlusses, auch über die Zeit nach Corona hinaus ausgetauscht.

      Vorschlag der Arbeitsgruppe ist es, die Idee des „Kulturfrühstücks“ aufzugreifen und fortzusetzen.
      Unten habe ich Euch dazu noch einmal die wesentlichen Aspekte und die Kernidee zusammengetragen.

      Für unser nächstes Treffen haben wir uns terminlich auf die erste Septemberwoche (31.8. bis 4. 9.) verständigt.

      Wir streben an, für die künftigen Treffen, einen möglichst festgelegten Wochentag zu finden.
      Ich habe deshalb einen Doodle-Link für unser nächstes Treffen erstellt.

      DOODLE-Link

      Bitte folgt dem Link und tragt Euch an den Tagen ein, an denen Ihr teilnehmen könnt. Wir entscheiden uns dann für den Tag mit den meisten Eintragungen.
      (An diesem Wochentag sollen dann möglichst auch allen künftigen Treffen stattfinden. Bitte bedenkt dies bei Euren Eintragungen.)

      Mit der Insel der Jugend ist auch der Ort unserer nächsten Zusammenkunft gefunden! Vielen Dank, Michael Conrad für die Einladung.
      Auch Riko Ebert hat angeboten, seinen Geheimclub für das Kulturfrühstück zu öffnen. Auf dieses Angebot werden wir ganz bestimmt schon sehr bald zurück kommen.

      Allseits liebe Grüße, bleibt gesund und heiter!

      Auf bald an einem schönen kulturvollen Ort, irgendwo in Magdeburg!
      Euer Christian Szibor
      im Auftrag der Arbeitsgruppe

      Lars Johansen, Norbert Pohlmann/ Jacqueline Brösicke, Ulrike Löhr / Ines Lacroix, Michael Conrad

      PS:
      Hier geht’s zum Download der 7. Verordnung:

      https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/landespolitik/siebente-eindaemmungsverordnung-download-100.html

      „Kulturfrühstück“ des Netzwerkes freie Kultur Magdeburg

      Zielstellung:
      Mit dem regelmäßig stattfindenden „Kulturfrühstück“ soll dem Netzwerk der freien Kulturszene Magdeburgs eine nachhaltige Möglichkeit des Austauschs und des solidarischen Miteinanders gegeben werden. Die Kommunikation soll in einem lockeren, zwanglosen Rahmen ohne feste Tagesordnung und Satzung stattfinden, wobei möglich viele Teilnehmer erreicht werden sollen.

      Das Nützliche soll mit dem Angenehmen verbunden werden und das zu einem regelmäßigen Termin, den möglichst viele zeitlich einrichten möchten und können.

      Kernidee des regelmäßigen Treffens ist es, die Ausrichtung und Organisation der Zusammenkünfte nicht einer Institution allein aufzubürden, sondern jeder Einrichtung diese Aufgabe im Rotationsprinzip zu übertragen. Auf diese Weise erhalten alle beteiligten

      Kultureinrichtungen und Träger somit auch die Gelegenheit, den Mitgliedern des Netzwerkes

      das eigene Haus im Anschluss an das Treffen auf einem kurzen Rundgang vorzustellen.
      Neben der rechtzeitigen Einladung zum Kulturfrühstück und der notwendigen

      Vorbereitung, liegt die Gesprächsleitung und ggf. die Protokollierung in der Verantwortung der
      jeweiligen Institution.

      Außerdem liegt es im Ermessen der jeweils einladenden Einrichtung, zu den Treffen ggf. Gäste, z.B. aus der Stadtpolitik und Verwaltung, einzuladen oder in Erfahrungsaustausch mit Vertretern von Kultureinrichtungen aus anderen Städten und Regionen zu treten.

      Die Grundausstattung des Frühstücks (Tische, Stühle sowie als Basis: Kaffee/Tee/Kaltgetränke + Brötchen, Brot) stellt i.d.R. der Gastgeber. Alle anderen Zutaten bringen steuern die Teilnehmer bei. Falls es die finanziellen Möglichkeiten des Gastgebers übersteigt, die o.g. Voraussetzungen aufzubringen, sollte das Netzwerk gemeinsam Möglichkeiten der finanziellen / logistischen Unterstützung finden.

      Ablauf:

      Das Frühstück beginnt an einem noch festzulegenden Wochentag um 10 Uhr
      Zu Beginn des Treffens, also während des Frühstücks erhält jede teilnehmende Institution die Gelegenheit, über die eigenen aktuellen Vorhaben zu berichten.

      Nach dem Frühstück werden Themen besprochen, die nach Möglichkeit von breitem

      Interesse sind und/oder Möglichkeiten eines gemeinsamen Handels aufzeigen.

      Gegen 10:45 Uhr könnte z.B. durch einen kurzen Impulsbeitrag eines Netzwerkteilnehmers oder geladenen Gastes ein Thema von möglichst allgemeinem Interesse vorgestellt und anschließend besprochen werden.
      Im Anschluss, spätestens gegen 11:30 Uhr besteht die Möglichkeit einer Hausführung durch die einladende Einrichtung.

      Turnus:

      Das Kulturfrühstück sollte grundsätzlich in möglichst regelmäßigen zeitlichen Abständen von vorschlagsweise 2 Monaten an einem festgelegten Wochentag von 10 Uhr bis längsten um 12 Uhr stattfinden.
      In besonderen Zeiten (wie der Corona-Krise) kann die Frequenz der Zusammenkünfte auch geändert werden. Es sollte der Wochentag gewählt werden, an dem die meisten Teilnehmer regelmäßig am besten verfügbar sind.

      Teilnehmerkreis:

      Bezüglich der Zusammensetzung der teilnehmenden Träger und Institutionen könnten sollten

      Die folgenden Kriterien zu Grunde gelegt werden

      a) regelmäßiges und nachhaltiges Angebot von öffentlichen kulturellen Veranstaltungen
      b) freischaffende Künstler und Kulturschaffende mit Wohnsitz in Magdeburg bzw. einer Einrichtung in Magdeburg
      c) Ausschlusskritierium: Verfolgung jeglicher extremistischer oder rassistischer Zielstellungen

      • Dieses Thema wurde geändert vor 1 Monat, 1 Woche von Axel Schneider.
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