Jürgen Haase: Kulturelles Erbe der Menschheit

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      Axel Schneider
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      Jürgen Haase/Freier Journalist i.R.
      Unterstützer der Fachgruppe Flößerei i.G. aus dem Heimatverein Beyendorf/Sohlen; für den Titel:

      Kulturelles Erbe der Menschheit – Flößerei auf der Elbe zwischen Böhmen und Hamburg

      als Beitrag zu den Aktivitäten für das zweite Buch zur Kulturhauptstadtbewerbung Magdeburgs 2025

      Wir Kuiturschaffenden aus dem Bereich Heimatgeschichte / F1ößerei, welche als immaterielles Kulturerbe der Menschheit“ in Teilen bereits anerkannt ist, sind der Auffassung, dass ein wesentlicher Bestandteil des Kulturlebens die Bewahrung, Darstellung und Überlieferung alter Handwerkstraditionen und deren regionalen Besonderheiten darstellt. Dies sollte auch dem Besucher, Einwohner unserer Landeshauptstadt nahe gebracht werden und das kulturelle Angebot auch auf diesem Gebiet ergänzen. Dabei sind neben den Schwerpunkten Kaiser Otto, Blutsonntag, Otto von Guericke, Telemann und vielem anderem besonders die Industriegeschichte Magdeburgs ein wichtiger Schwerpunkt. Dazu gehört im gesamten Holzzeitalter auch die Flößerei als altes Handwerk. Die Darstellung, mit welchen Baumaterialien beispielsweise der Dorn und andere Gebäude gebaut, wie die Bau- und Brennholzversorgung der Stadt funktionierte, die Salinen um Schönebeck mit Holz für die Siederein versorgt wurden, wer diese Arbeiten ausführte und wie, welche Städte entlang der Elbe von böhmischen Hölzern profitierte u.v.m. gehört als wichtiger Bestandteil der Betrachtung der Kulturgeschichte Magdeburgs einfachdazu.

      Partner wie das Technikmuseum, die Universität, der Förderverein Lukasklause und einige andere Vereinigungen von Natur- und Heimatfreunden finden die Idee einer Ergänzung des Elberadweges durch Dokumentationen des Flößereiwesens rund um Magdeburg auf jeden Fall für angebracht.
      Dazu sind erste konzeptionelle Gedanken durch Magdeburger Heimatfreunde unter der Ägide vonDr.FrankThiel/Magdeburg,Mitglied im Vorstand der Internationalen F1ößervereinigung, Vizepräsident der Deutschen Flößervereinigung, und Vorsitzender des Fördervereins
      „Elsterfloßgraben“ e.V bereits erarbeitet worden.

      Es wäre aus dieser Sicht angebracht, die konzeptionellen Gedanken dazu dem Kulturhauptstadtbüro nahe zu bringen und entsprechende Maßnahmen daraus abzuleiten.

      Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Haase

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